Erfahrungsbericht: Vom AVGS-Coaching zur Fachinformatik-Umschulung – der Weg von Argjend S. mit GFN 

Zuletzt bearbeitet am 24. Juli 2026

Arbeitslosigkeit, fehlende berufliche Perspektiven und die Frage „Wie soll es eigentlich weitergehen?“ beschäftigen viele Menschen. Auch Argjend S. aus Heilbronn stand vor genau dieser Herausforderung. Heute blickt der 25-Jährige optimistisch in die Zukunft: Schon bald startet er seine Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei GFN. Den entscheidenden Anstoß dafür gab ihm ein Coaching, das ihm half, Struktur, Selbstvertrauen und eine klare berufliche Richtung zu finden.  

„Mir fehlte die Richtung und der konkrete Plan“ 

Bevor Argjend S. zu GFN kam, befand er sich in einer schwierigen Lebensphase. Nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit und ohne abgeschlossene Berufsausbildung wusste er zwar, dass ihn die IT interessiert – ein konkreter Weg dorthin war jedoch nicht erkennbar. 

„Mir fehlte halt einfach die Richtung und der konkrete Plan, wie ich langfristig wieder Fuß fassen kann“, erinnert er sich. Besonders belastend sei die Perspektivlosigkeit gewesen. „Ich wusste nicht genau, wohin ich will und ob ich meine Zeit vielleicht verschwende.“  

Nachdem er seinen Schulabschluss nachgeholt hatte, arbeitete er immer wieder in unterschiedlichen Bereichen, fand jedoch keine Tätigkeit, die wirklich zu ihm passte. Über das Jobcenter kam schließlich das Thema geförderte Umschulung auf den Tisch. Anstatt direkt eine Förderung für die Umschulung zu erhalten, wurde ihm zunächst ein AVGS-Coaching zur Orientierung vorgeschlagen. Er entschied sich für ein Coaching bei GFN – Rückblickend eine Entscheidung, die für ihn zum Wendepunkt wurde.  

Coaching bei GFN als erster Schritt in Richtung Neustart 

Von Beginn an sah Argjend S. das Coaching als Chance. Er hoffte auf mehr Struktur und jemanden, der ihn auf seinem Weg begleiten würde. 

Das Coaching fand vor Ort am GFN-Standort Heilbronn statt und wurde flexibel an seine Bedürfnisse angepasst. Mal traf er seinen Coach ein- bis dreimal pro Woche, mal seltener. Besonders schätzte er die persönliche Unterstützung

„Der Coach ist da sehr flexibel. Wenn ich Fragen habe, kann ich mich immer bei ihm melden, auch wenn wir eigentlich keinen Termin haben. Das finde ich super gut“, erzählt Argjend S..  

Sein Coach half ihm nicht nur bei organisatorischen Fragen, sondern vor allem dabei, seine Gedanken zu ordnen und die nächsten Schritte klar zu definieren. 

Mehr Klarheit, mehr Struktur, mehr Selbstvertrauen 

Im Laufe des Coachings bemerkte Argjend S. deutliche Veränderungen bei sich selbst. Aus vielen ungeordneten Gedanken entstand ein konkreter Plan. 

„Vorher waren viele Gedanken ungeordnet. Durch die Gespräche wurde daraus eine Struktur und ein konkreter nächster Schritt“, beschreibt er seine Entwicklung. „Ich wusste plötzlich, wie ich genau vorgehen soll. Die Unsicherheit, die ich vorher hatte, verschwand dann mit dem Coaching.“  

Neben der beruflichen Orientierung entwickelte er Selbstvertrauen. Er beschreibt sich heute als offener, strukturierter und disziplinierter als noch vor einigen Monaten. 

Im Coaching lernte er Methoden kennen, die er mittlerweile auch im Alltag nutzt. Die neu gewonnene Struktur helfe ihm nicht nur bei der Vorbereitung auf die Umschulung, sondern generell dabei, Ziele konsequent zu verfolgen

Ein Satz, der bis heute nachwirkt 

Besonders ein Gespräch mit seinem Coach ist Argjend S. im Gedächtnis geblieben. 

Damals stand noch nicht fest, ob seine gewünschte Umschulung bewilligt werden würde. Die Unsicherheit belastete ihn und alternative Vorschläge überzeugten ihn nicht wirklich. 

In dieser Situation sagte ihm sein Coach: 

„Am Ende machst du die Dinge für dich und für deine eigene Entwicklung, nicht für die Erwartungen anderer Menschen.“  

Für Argjend S. war dieser Satz ein wichtiger Impuls. 

„Das hat mir sehr viel Kraft gegeben in dem Moment“, sagt er heute.  

Gemeinsam zur Genehmigung der Umschulung 

Die Bewilligung seiner Umschulung war zunächst keineswegs sicher. Aufgrund seiner vorherigen Arbeitslosigkeit bestanden Zweifel, ob er die notwendige Struktur und Ausdauer für eine anspruchsvolle IT-Umschulung mitbringen würde.  

Gemeinsam mit seinem Coach bereitete er sich deshalb intensiv auf das entscheidende Gespräch mit dem Jobcenter vor. Sie sammelten Argumente, strukturierten seine Ziele und arbeiteten heraus, warum die Umschulung der richtige Schritt für ihn ist. 

Das Gespräch fand schließlich gemeinsam mit Vertretern von GFN und dem Jobcenter statt. Dort erhielt Argjend S. positives Feedback zu seiner Entwicklung. 

„Der Coach sieht deine Entwicklung auch. Du hast dich sehr verändert“, wurde ihm im Gespräch mitgeteilt. Kurz darauf kam die erlösende Nachricht: Die Umschulung wurde genehmigt.  

Warum Fachinformatiker für Systemintegration? 

Dass seine Zukunft in der IT liegt, war Argjend S. schon vor dem Coaching bewusst. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich jedoch heraus, welche Fachrichtung am besten zu seinen Interessen passt. 

Er entschied sich für die Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Besonders reizt ihn dabei die Kombination aus Technik, Hardware und Netzwerken. 

„Ich mag es, an der Hardware anzupacken, Kabel anzustecken und auch als Techniker zu arbeiten“, erklärt er. Gleichzeitig verfolgt er bereits ein langfristiges Ziel: den Einstieg in die Cybersecurity. „Ich möchte in die Cybersicherheit. Deshalb macht es für mich Sinn, erst mal mit Systemintegration zu starten.“  

Erste Erfahrungen bringt er bereits mit. So hat er privat unter anderem seinen eigenen PC zusammengebaut und Netzwerktechnik eingerichtet. Die Vorbereitungskurse bei GFN haben ihm zusätzlich geholfen, sein Wissen weiter auszubauen und sich auf die Umschulung vorzubereiten.  

Lernen macht wieder Spaß 

Ein weiterer positiver Aspekt seiner Zeit bei GFN ist für Argjend S. das Miteinander unter den Teilnehmenden im Vorbereitungskurs auf die Umschulung.  

Er beschreibt die Atmosphäre als offen, hilfsbereit und unterstützend. Konkurrenzdenken habe er bislang nicht erlebt. Stattdessen herrsche ein starker Gemeinschaftssinn. 

„Die Leute sind sehr zugänglich und hilfsbereit“, erzählt er. „Man hat Lust, hierherzukommen.“  

Gerade diese positive Lernumgebung motiviere ihn zusätzlich und trage dazu bei, dass er sich noch stärker auf seine berufliche Zukunft konzentrieren kann. 

Der Blick nach vorne: Cybersecurity als Ziel 

Nach dem Start seiner Umschulung möchte Argjend S. zunächst solide Berufserfahrung sammeln. Langfristig sieht er seine Zukunft im Bereich Cybersecurity. 

Sein Interesse dafür wurde unter anderem durch Familienmitglieder geweckt, die bereits in diesem Bereich arbeiten. Die zunehmende Bedeutung von IT-Sicherheit empfindet er als spannende und gesellschaftlich relevante Herausforderung. 

In fünf Jahren könnte er sich gut in einer Position als Pentester oder in einem anderen Bereich der Cybersecurity vorstellen. Doch zunächst freut er sich auf den nächsten Schritt: 

„Ich möchte einfach lernen und mir Wissen aneignen. Ich glaube, darauf freue ich mich am meisten.“  

Sein Rat an andere Arbeitssuchende 

Zum Abschluss hat Argjend S. eine Botschaft für Menschen, die sich aktuell in einer ähnlichen Situation befinden wie er damals: 

Nicht aufgeben und weitermachen. Auch wenn der Weg manchmal unsicher ist, lohnt es sich trotzdem, nach Lösungen zu suchen und Unterstützung anzunehmen.“  

Wichtig sei vor allem, die eigenen Ziele zu verfolgen und sich nicht von den Erwartungen anderer leiten zu lassen

Seine Geschichte zeigt: Auch wenn der berufliche Weg nicht immer direkt geradlinig verläuft, können die richtige Unterstützung, Ausdauer und ein klarer Plan den entscheidenden Unterschied machen. Für Argjend S. ist dieser Weg nun klarer denn je – und er führt direkt in die IT. 

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