Was macht ein:e E-Commerce-Manager:in?

Im Fokus: Aufgaben und Berufsbild

E-Commerce-Manager:innen arbeiten eng mit anderen Abteilungen wie dem Vertrieb und dem Marketing zusammen.

Besonders im Zuge des digitalen Wandels sind E-Commerce-Manager gefragter denn je. Das Online-Business als zusätzlicher oder auch einziger Vertriebskanal ist immer wichtiger für viele Unternehmen und den Handel geworden.

Die Kernaufgabe eines/einer E-Commerce-Manager:in ist die Verkaufsförderung und Vermarktung der Produkte in einem Online-Shop. Zur Vermarktung gehört nicht nur das Produktmarketing, sondern auch die Entwicklung verkaufsfördernder Werbemaßnahmen.

Als E-Commerce-Manager:in arbeitest du eng mit dem Vertrieb, dem Produktmanagement sowie der Finanzabteilung zusammen. Anhand von sogenannten KPIs (Key Performance Indicators) beobachtest du den Erfolg des Online-Shops eng und ergreifst proaktiv Maßnahmen, um den Erfolg kontinuierlich zu steigern. Daher empfehlen wir während einer Weiterbildung zum/zur E-Commerce-Manager:in, sich ein Basiswissen in der Betriebswirtschaftslehre anzueignen.

Die Aufgaben eines E-Commerce-Managers im Detail

Wer ist der Kunde?

Wie sich dein Marketing-Mix für deinen Online-Shop zusammensetzt und inwieweit ein Vertrieb eingesetzt wird, bestimmt sich häufig durch deine Produkte und an wen du verkaufst: Geschäftskunden (B2B) oder Privatkunden (B2C). Pauschal lässt sich sagen, dass ein eigener Vertrieb insbesondere bei Geschäftskunden ein wichtiger Bestandteil ist, so dass ein:e E-Commerce-Manager:in eng mit dem Vertrieb zusammenarbeitet.

Da der Vertrieb in regelmäßigem Kontakt mit den Kunden steht, besprichst du z. B. die wichtigsten Verkaufsargumente und nimmst das Kundenfeedback mit in deine Produktpräsentation auf. Du greifst aber auch auf das Customer Relationship Management (CRM) System zurück, um die Conversion-Pfade zu bewerten.

Bei B2C-Produkten, also dem Verkauf an Privatkunden, lässt sich pauschal sagen, dass hier fast alles online und automatisiert passiert. Wenn du die Umsetzung der digitalen Maßnahmen nicht selbst übernimmst, arbeitest du hier sehr eng mit der Online-Marketing-Abteilung zusammen. Fragestellungen sind nicht nur, wie ein Produkt bestmöglich beworben wird und organisch am besten gefunden wird (Search Engine Optimization, kurz: SEO). Auch den Wert des Kunden, der über einen längeren Zeitraum erwirtschaftet wird (Customer Lifetime Value), gilt es zu steigern, beispielsweise durch Kundenbindungsprogramme.

Wo arbeiten E-Commerce-Manager:innen?

E-Commerce-Manager:innen werden branchenübergreifend benötigt. Als E-Commerce-Manager:in arbeitest du entweder bei Dienstleistern wie Digitalagenturen, oder auch bei Herstellern und natürlich im Handel. Neben dem Internet-Versandhandel finden sich E-Commerce-Manager:innen auch bei Touristikunternehmen (Reisen, Flüge) oder Mobilitätsdienstleistern (z.B. Speditionen, Verkehrsbetriebe) wieder.

Wie werde ich E-Commerce-Manager:in?

Du siehst: Die Aufgaben von E-Commerce-Manager:innen sind sehr vielfältig. Häufig lohnt sich die Kombination einer E-Commerce-Weiterbildung mit tiefer gehenden Online-Marketing-Modulen. So wirst du mit nur einer umfassenden Weiterbildung fit im digitalen Marketing und Vertrieb.

Wenn du derzeit arbeitsuchend bist und Anspruch auf einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit hast, kannst du die geförderte Weiterbildung zum/zur E-Commerce-Manager:in auch an einem der vielen GFN-Standorte machen – oder ganz bequem von zuhause aus.

Alle Informationen und Kurse zu den Bildungsbereichen Online-Marketing und E-Commerce-Management findest du auf unserer Seite Online-Marketing-Weiterbildung.

Unsere Infografik zum Berufsbild des/der E-Commerce-Manager:in.