Mehr Frauen in die IT: So schaffst du den Einstieg in gut bezahlte Jobs

Die IT hat sich, gerade in den letzten Jahren, als systemrelevant erwiesen. Ohne sie funktioniert (fast) nichts mehr, und Unternehmen sind mehr denn je auf das Know-how von IT-Spezialist:innen angewiesen. Dennoch liegt der Frauenanteil in IT-Berufen bei nur etwa 18 Prozent. Schade, denn das Arbeitsfeld IT hat viel zu bieten. Und die Frauen auch!

In diesem Artikel erfährst du, welche Vorteile dir ein IT-Job bietet – und wie du mit einer Umschulung oder Weiterbildung den Einstieg in die IT schaffen kannst.

IT-Fachkräftemangel: Unternehmen werben verstärkt um Frauen

Der Fachkräftemangel in der IT spitzt sich zu, immer mehr offene Stellen können nicht neu besetzt werden. Der Digitalverband Bitkom spricht von rund 663.000 fehlenden IT-Fachkräften bis zum Jahr 2040. Dementsprechend gut stehen in deutschen Unternehmen, aber auch im öffentlichen Dienst, an Schulen oder in anderen Einrichtungen die Chancen für Neu- oder Quereinsteigende in den IT-Bereich.

Die Voraussetzung: Bewerber:innen sollten über nachweisbare Kompetenzen verfügen. Gerade Frauen, die häufig sehr gut ausgebildet sind, können hier von gezielter Weiterbildung profitieren. Dennoch: Die typische IT-Fachkraft ist männlich. Dabei sind Frauen im IT-Bereich gefragt: 90 Prozent der deutschen IT-Unternehmen sehen die Erhöhung des Frauenanteils als Chance, um dem sich weiter verschärfenden Fachkräftemangel entgegenzutreten.

Und nicht nur das: Diversität ist angesagt, um die Digitalisierung gesamtgesellschaftlich, mit neuen, innovativen Lösungen, voranzubringen und im Wettbewerb zu bestehen. Viele Unternehmen stimmen ihre Recruiting-Maßnahmen mittlerweile auf Frauen ab oder halten spezielle Maßnahmen zur Frauenförderung und Karriereprogramme für Mitarbeiterinnen bereit.

GFN – Vielfalt statt Vorurteile

Als Unterzeichner der Charta der Vielfalt stehen wir für mehr Diversität in der Arbeitswelt. Klar, dass wir als IT-Bildungsanbieter uns auch für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der IT stark machen. Ob im Hinblick auf das Geschlecht, das Alter, die sexuelle Orientierung oder unterschiedliche Lebens- und Berufserfahrungen – wir fördern Menschen, nicht Vorurteile.

Charta der Vielfalt

Klischees vom IT-Nerd: Mit Vorurteilen aufräumen

Der Bedarf ist also da, doch die Bewerbungen von Frauen sind rar. Immer noch entscheiden sich zu wenige für eine berufliche Laufbahn in der IT – trotz zahlreicher Initiativen und Förderprogramme. Was hält die Frauen ab?

Klischees wie das vom männlichen Computer-Freak und einsamen Nerd halten sich offenbar hartnäckig. Dabei ist, so GFN-Bildungsexpertin Anna Bordzol, das Bild des „Hardcore-Programmierers“ längst überholt. In vielen IT-Arbeitsfeldern – beispielsweise im IT-Projektmanagement, im Support oder in der IT-Beratung – seien vielmehr Skills wie Kommunikationsfähigkeit, kreative Problemlösung und Empathie gefragt.

Auch veraltete Rollenbilder, Geschlechterklischees und mangelnde Aufklärung über die vielfältigen Möglichkeiten in der IT sorgen dafür, dass Frauen so selten den Weg in die Wachstumsbranche einschlagen. Schon früh, so Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst, müsse man in der Schule das Interesse an IT-Themen wecken und überholtes Rollendenken verabschieden.

Auch in der Berufs- und Weiterbildungsberatung oder in der Arbeitswelt ist Umdenken angesagt, nicht zuletzt bei den Frauen selbst. Denn die IT mit ihren vielseitigen Berufsbildern hat – auf jedem Level und mit unterschiedlichster Techniktiefe – viel zu bieten.

IT-Berufe: Jobs bieten Frauen viele Vorteile

Was also macht IT-Jobs so attraktiv, insbesondere für Frauen? Lies hier, welche Vorteile dich in der Arbeitswelt IT erwarten.

1. Schneller Jobeinstieg

Angesichts des Fachkräftemangels gestaltet sich die Suche nach potenziellen Mitarbeiter:innen immer schwieriger. Die meisten Unternehmen haben sich daher längst für Quereinsteigende geöffnet. Wer also nach einer IT-Weiterbildung in einen IT- oder IT-nahen Beruf einsteigen möchte, hat gute Chancen auf einen schnellen Jobstart. Was für deine Tätigkeit sonst noch wichtig ist, lernst du dann ganz unkompliziert „on the job“ im Unternehmen.

2. Hohe Flexibilität

Homeoffice, mobiles Arbeiten, Teilzeit – die IT bietet dir eine überdurchschnittlich hohe Flexibilität. Gerade für Frauen, die auch heute noch den Löwenanteil in Sachen Kinderbetreuung oder sonstiger Care-Arbeit tragen, bieten sich hier sehr gute Möglichkeiten. Und auch ohne familiäre Verpflichtungen sind flexible Arbeitszeitmodelle sowie das zunehmend orts- und zeitunabhängige Arbeiten attraktive Benefits, die fast jede:r gerne mitnimmt.

3. Optimale Gehalts- und Entwicklungschancen

Auch hier erweist sich der Mangel an IT-Fachkräften und die zugleich fortschreitende Digitalisierung als Vorteil für die Beschäftigten. Einmal gewonnene Fachkräfte, aber auch Jobwechsler werden mit hohen Gehältern gelockt bzw. zum Bleiben bewegt. Auch Quereinsteigende dürfen sich schon über gute Einstiegsgehälter freuen, die sich mit zunehmender Berufserfahrung und angesichts zahlreicher Karrierechancen schnell steigern.

4. Hohe Zukunftssicherheit

Die IT ist als wachstumsstarke Branche ein sicherer Arbeitgeber – und wird dies angesichts des Digitalisierungstrends und immer neuer Technologien auch weiterhin bleiben. Eine wichtige Zukunftstechnologie ist dabei das Cloud Computing – hier und in vielen anderen Bereichen gibt es eine starke und kontinuierlich steigende Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften.

Check: Deine Vorteile in der IT

  • Schneller Jobeinstieg
  • Hohe Flexibilität, Vereinbarkeit Familie & Beruf
  • Optimale Gehalts- & Entwicklungschancen
  • Hohe Zukunftssicherheit

Wenn du mehr über die aussichtsreichsten IT-Jobs erfahren möchtest: In unserem Artikel über Die Top 5 IT-Berufe stellen wir dir die Jobs mit den besten Gehalts- und Aufstiegschancen vor.

IT-Weiterbildung: Gefragte Kompetenzen aufbauen

Digitale Kompetenzen werden in den meisten Jobs längst vorausgesetzt. Mit einer IT-Weiterbildung baust du gezielt Kenntnisse und Fähigkeiten auf, die dir am Arbeitsmarkt den entscheidenden Vorteil verschaffen können – und die Grundlage für einen sicheren und gut bezahlten Job.

Professionelle Weiterbildungsanbieter wie GFN zeigen dir nicht nur spannende Jobperspektiven auf, sondern stellen dir darüber hinaus zukunftsfähige Weiterbildungswege vor, die zu dir und deinen Zielen passen. Auch über Fördermöglichkeiten wie den Bildungsgutschein, mit dem du kostenlos an einer IT-Weiterbildung oder Umschulung teilnehmen kannst, wirst du auf Wunsch umfassend informiert.

Unterschiedlichste Lernformate sorgen dafür, dass du in deiner IT-Weiterbildung oder Umschulung jederzeit bestmöglich unterstützt wirst. Bei GFN sind die Lerninhalte ausgerichtet am tatsächlichen Bedarf in Unternehmen, sodass du von einem hohen Praxisanteil in den Kursen und sofort anwendbarem Wissen profitierst.

Viele Weiterbildungen schließen mit anerkannten Zertifikaten von Marktgrößen wie Microsoft oder SAP® ab – beliebte Nachweise, die von Arbeitgebern bzw. Personalern gern gesehen sind.

Beliebte IT-Weiterbildungen

Je nach individuellem Vorwissen und Jobziel kannst du dich in gefragten Bereichen wie Programmierung, SAP-Beratung, (IT-)Projektmanagement oder Online-Marketing weiterbilden und erfolgreich in zukunftssichere Berufe einsteigen:

Unsere erfahrenen Berater:innen beantworten gerne deine Fragen zu unserem Kursangebot. Gemeinsam entwickelt ihr einen individuellen Weiterbildungsplan, der zu dir und deinen Vorstellungen passt – und dich beruflich voranbringt.

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IT-Umschulung: Den Berufsabschluss nachholen

Wenn du keinen Berufsabschluss hast, du deinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben kannst oder er dir keine Perspektive am Arbeitsmarkt mehr bietet, kann eine Umschulung deine Chance auf einen Neustart sein. Mit einer IT-Umschulung baust du zukunftsfähige Kompetenzen auf, findest Anschluss an aktuelle technische Entwicklungen und wirst zur gefragten Bewerberin auf dem Arbeitsmarkt

In einem Zeitraum von etwa zwei Jahren bereitest du dich als Umschülerin auf den anerkannten IHK-Berufsabschluss vor. Wenn du technisch interessiert bist und dir eine fundierte Grundausbildung für zahlreiche Berufe in der IT wünschst, ist vielleicht eine Umschulung zur Fachinformatikerin das Richtige für dich. Du bist eher kaufmännisch orientiert und fühlst dich an der Schnittstelle zwischen IT und Business wohl? Dann könnte eine Umschulung zur Kauffrau für IT-Systemmanagement zu dir passen.

In einer IT-Umschulung wirst du sehr praxisnah ausgebildet und absolvierst auch ein mehrmonatiges betriebliches Praktikum, in dem du dich mit deinem späteren Arbeitsalltag vertraut machst. Wer sich im Praktikumsunternehmen bewährt, kann hier oftmals nach dem erfolgreichen Abschluss in die erste Festanstellung starten.

Coachings & Vorbereitungskurse: Perspektiven & Grundlagen erarbeiten

Doch was, wenn persönliche Einschränkungen oder Ängste dem Start entgegenstehen? Möglicherweise hast du mit persönlichen Problemen zu kämpfen oder weißt nicht, wie du Familie und Berufliches unter einen Hut bringen sollst.

In solchen und ähnlichen Fällen kann ein AVGS-Coaching weiterhelfen. An diesem nimmst du mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) von Arbeitsagentur oder Jobcenter kostenlos teil. Im Einzelcoaching, beispielsweise im Jobcoaching für Frauen oder einem Coaching für Alleinerziehende, gehst du deine individuellen Hürden gemeinsam mit einem bzw. einer erfahrenen Coach:in an und entwickelst realistische Berufsperspektiven.

Sollten dir im Vorfeld noch wichtige Voraussetzungen für deinen Start in die Umschulung oder Weiterbildung fehlen, kannst du diese problemlos nachholen: In speziellen Vorbereitungskursen wird dir das nötige Grundlagenwissen vermittelt. Mit kaufmännischen Grundlagen oder IT-Grundlagen wirst du schnell und unkompliziert fit gemacht für den Einstieg in die Umschulung – und kannst selbstsicher und motiviert starten.

Im Job: Kompetenzen beständig auffrischen und erweitern

Und nach dem erfolgreichen Jobeinstieg? Regelmäßige Weiterbildungen sind in der schnelllebigen IT-Branche ein Muss. Es gilt, Kernkompetenzen und Expertenwissen zu Technologien, Programmiersprachen etc. aufzubauen, das eigene Know-how aktuell zu halten und sich auch in Sachen Sozial- und Methodenkompetenz weiterzuentwickeln.

Grundlegende Programmierkenntnisse können in vielen Berufen, nicht nur in der IT, ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb am Arbeitsmarkt sein. Eine US-Studie kam sogar zu dem Schluss, dass Frauen die besseren Programmierer sind. Immerhin war das Schreiben von Code in seiner Anfangszeit tatsächlich Frauensache: In den 1940er-Jahren setzten Programmiererinnen um, was männliche Ingenieure vorgaben. Dass die Programmierarbeit der weitaus schwierigere Part war, blieb lange verborgen.

Fakt ist: Die IT-Branche ist auch auf Frauen als Fach- und Führungskräfte angewiesen. Denn gebraucht wird beides – die männliche und die weibliche Sicht –, um von immer neuen Denkansätzen und Herangehensweisen profitieren zu können.

Die Chancen für Neu- und Quereinsteigerinnen, nach einer Weiterbildung oder Umschulung erfolgreich in einen IT-Beruf einzusteigen, sind so groß wie nie. In diesem Sinne: Mehr Frauen in die IT!


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